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Samstag, 7. Januar 2017
Gedanken
scheidungskind, 15:57h
"Andere Frauen in meinem Alter haben 2 Ehemänner... ich habe 2 Exväter" sage ich manchmal und lache. Aber witzig finde ich das in keinster Weise. Warum tu ich es denn dann? Keine Idee!
Den letzten Kontakt mit meinem leiblichen Vater hatte ich im Frühsommer. Ein gutes Jahr nachdem er mich an meinem Geburtstag am Telefon dazu gebracht hat, zu weinen. Mein Sohn hatte sein Abitur geschafft und ich wollte, dass der Opa das weiß. Also hab ich zwei Bilder per WhatsApp geschickt. Eins von 2004 von der Einschulung und ein ganz frisches von der Abifeier. Kein Text, ich wusste nicht was. Wollte nicht zynisch sein oder ironisch... mein Wunsch war eher, eine Brücke zu schaffen, auf der wir uns nochmal annähern können. Erst sah es auch gut aus. Ich bekam eine Antwort, er dankte für die schönen Bilder. Ich schrieb zurück... etwas Belangloses ganz nach dem Motto "wie schnell die Zeit vergeht" und schickte noch 2 aktuelle Fotos von seinem Enkel mit. Wieder kam Antwort. Welch ein stattlicher junger Mann er geworden wäre und die Frage, ob sich Henry immer noch so für Computer interessieren würde. Ich habe geantwortet, dass er gerade dabei ist, eine Ausbildung /ein Studium zu finden in dieser Richtung und dass er bisher leider kein Glück hatte.
Darauf kam nichts mehr. An dem Tag nicht, nicht am nächsten, Wochen später nicht.
Wann gibt man eigentlich auf? Wann begreift man, dass es besser wäre zu akzeptieren, dass weder ich noch mein Kind wichtig genug sind, um sein Interesse länger als eine Laune zu wecken. Wahrscheinlich nie!
Den letzten Kontakt mit meinem leiblichen Vater hatte ich im Frühsommer. Ein gutes Jahr nachdem er mich an meinem Geburtstag am Telefon dazu gebracht hat, zu weinen. Mein Sohn hatte sein Abitur geschafft und ich wollte, dass der Opa das weiß. Also hab ich zwei Bilder per WhatsApp geschickt. Eins von 2004 von der Einschulung und ein ganz frisches von der Abifeier. Kein Text, ich wusste nicht was. Wollte nicht zynisch sein oder ironisch... mein Wunsch war eher, eine Brücke zu schaffen, auf der wir uns nochmal annähern können. Erst sah es auch gut aus. Ich bekam eine Antwort, er dankte für die schönen Bilder. Ich schrieb zurück... etwas Belangloses ganz nach dem Motto "wie schnell die Zeit vergeht" und schickte noch 2 aktuelle Fotos von seinem Enkel mit. Wieder kam Antwort. Welch ein stattlicher junger Mann er geworden wäre und die Frage, ob sich Henry immer noch so für Computer interessieren würde. Ich habe geantwortet, dass er gerade dabei ist, eine Ausbildung /ein Studium zu finden in dieser Richtung und dass er bisher leider kein Glück hatte.
Darauf kam nichts mehr. An dem Tag nicht, nicht am nächsten, Wochen später nicht.
Wann gibt man eigentlich auf? Wann begreift man, dass es besser wäre zu akzeptieren, dass weder ich noch mein Kind wichtig genug sind, um sein Interesse länger als eine Laune zu wecken. Wahrscheinlich nie!
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